CDU Ortsverband Wettringen
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2005

Pfannkuchen-Essen mit Hannelore Brüning

Die Wahlkampfzeit ist eine harte Zeit. Man sucht Wege, wie man mit Menschen ins Gespräch kommt, wie man Menschen für seine Ziele und für sich selber gewinnt. Einen anderen Weg, um die Menschen in ihrem Wahlkreis anzusprechen, hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete und Kandidatin für die Wahl im Mai Hannelore Brüning ausgedacht. So möchte sie bei einem Essen mit vielen Menschen intensiv ins Gespräch kommen. Das tat sie dann auch, denn zum Anfang ihrer Wahlkampftour, quasi als Generalprobe, weilte sie bei CDU-Ortsunion Wettringen zu einem Pfannkuchenessen. 50 Personen waren der Einladung von Hannelore Brüning und der CDU Wettringen ins Hotel zur Post, Brömmler gefolgt. 

Unter ihrem Motto "Politisch - regionaltypisch und deftig" hatte Hannelore Brüning Politisches aus dem Landtag und für die Landtagswahl zu bieten und Bernhard Brömmler kredenzte leckere Pfannkuchen in mehreren Variationen mit Beilagen und Salaten für die anwesenden Gäste. 

Nachdem CDU-Vorsitzender Mathias Krümpel alle begrüßt hatte, erläuterte Hannelore Brüning ihre Wahlkampfziele. Sie verwies darauf, dass die CDU in NRW nach vielen Jahren Opposition, besonders nach der letzten fünfjährigen harten Oppositonsarbeit, gerüstet sei, die Regierung in NRW nach der Landtagswahl im Mai zu übernehmen. "Mehr Arbeit, mehr Bildung, weniger Staat", so lautet die Devise der CDU NRW mit Hannelore Brüning. Die CDU NRW setze sich für mehr Arbeit in NRW ein, denn 900000 Arbeitslose allein in Nordrhein-Westfalen sind einfach zuviel. Es müsse wieder so sein, so Hannelore Brüning, dass viele Forschungsprojekte an den Hochschulen in NRW verbleiben, wo das Know-How durchaus da wäre, aber zur Zeit nicht genutzt würde. Die Abwanderungen der Wissenschaftler zu anderen deutschen Hochschulen, wie z.B. Dresden müsse man aufhalten. Nordrhein-Westfalen habe die Chance dazu, auch hier etwas zu leisten. Der Abbau überflüssiger Bürokratie müsse landesweit vorangetrieben werden. Es dürfe nicht sein, dass viele Projekte, wie im Straßenbau, durch unnötige und lange Genehmigungsverfahren auf Eis gelegt würden und vielen mittelständischen Unternehmen ihre Existenzgründungen und Erweiterungen durch viele neue Verordnungen und Richtlinien immer wieder erschwert werden. Ferner dürfe es nicht sein, dass immer neue Behörden gegründet würden. Die ländliche, für diese Region wichtige Landwirtschaft müsse weiter ihren Platz vor Ort haben. Subventionen, erläutert Hannelore Brüning, müssten weiter abgebaut werden. Die Subventionen z.B. in der Wind-Energie müssten auch zurückgefahren werden, denn der Blick durch den Kreis Steinfurt zeige allmählich, dass die Grenzen der Belastbarkeit für Natur, Umwelt und Menschen durch die Windräder erreicht seien. Auch die Kohle-Subventionen seien hier in ferner Zukunft betroffen. Es sollen mehr Lehrer eingestellt werden, damit sich für die Bildung und Ausbildung der Kinder an den Schulen in NRW etwas tut. 5 Millionen Stunden Unterrichtsausfall im Jahr, seien haarsträubend und nicht hinnehmbar. Es gehe in den Schulen um eine bessere Zukunft der Kinder, hier in NRW. Die CDU setze sich ein und fordere, so Hannelore Brüning, weiter die bürgernahe Polizei , nicht die Einheitspolizei NRW. Wenn Hannelore Brüning von einer Politik der "Alternative" wirbt, nicht der "Variante", nimmt man es ihr ab. Man glaubt ihr, dass auch sie an der harten Oppositionsarbeit in NRW beteiligt war und ist. Klar ist für sie und für jeden Anwesenden, dass sich Nordrhein-Westfalen zukünftig nicht mehr alles leisten kann, es muss gespart werden, denn 110 Milliarden Euro Schulden und 13 Millionen Euro Zinsen pro Tag in NRW sprechen ihre eigene Sprache. Hannelore Brüning hatte an diesem Abend nicht nur auf Politisches Appetit gemacht, sondern der Duft der leckeren Pfannkuchen tat sein übriges und lockte zum Essen. Der Abend war für Hannelore Brüning ein guter Auftakt, denn die Wahlkampfzeit ist noch lang, ganz sicher werden noch viele "Mahlzeiten" folgen.


Norbert Kopper

(Wettringen, im  März 2005)

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